Großes Lob für den Forager aus Expertenkreisen.

Großes Lob für den Forager aus Expertenkreisen.


Großes Lob aus Expertenkreisen für den Forager

Die renommierte Tierärztin, Forscherin, Autorin und Pferdebesitzerin Dr. Hilary Clayton testete das neueste Produkt aus dem Hause Haygain, das konsequent nach der Haygain-Philosophie entwickelt wurde – und spricht dem Forager ein ausgesprochen positives Urteil aus.

Dr. Clayton ist Tierärztin, Wissenschaftlerin, Pferdebesitzerin und aktive Dressurreiterin. Die akademischen Titel, die ihrem Namen folgen – BVMS, PhD, Dipl. ACVSMR und FRCVS – stehen für ein Berufsleben, das der Erforschung der Pferdebewegung und der Entwicklung praxisrelevanter Erkenntnisse für Wohlbefinden, Konditionierung und Leistungsfähigkeit von Sportpferden gewidmet ist.

Dass sie ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse auch selbst lebt, stellte Dr. Clayton gemeinsam mit ihrem Pferd MSU Magic J eindrucksvoll unter Beweis: Vor Kurzem absolvierten die beiden ihren Dressage Foundation Century Ride. Mit Anmut, Athletik und Geschmeidigkeit überzeugte das Paar – Eigenschaften, die man ihnen angesichts ihres gemeinsamen Alters von 101 Jahren kaum zuschreiben würde.

Dr. Clayton ist zudem eine hoch angesehene Autorin und Rednerin, die komplexe biomechanische Zusammenhänge verständlich aufbereitet. Damit ermöglicht sie Pferdehaltern, fundierte Entscheidungen zu treffen und eine gesunde, positive Partnerschaft mit ihrem Pferd aufzubauen. Ihr Fazit nach mehreren Wochen der Nutzung des Haygain Forager Slowfeeders fiel entsprechend klar aus:
„Ich denke, es ist ein großartiges Produkt.“

Der 71 cm hohe, zylindrische Forager ist mit einem Fressgitter ausgestattet, das direkt auf dem Heu aufliegt und ein Fassungsvermögen von bis zu 12 kg Heu bietet. Durch die Konstruktion kann das Pferd ausschließlich kleine Portionen Heu aufnehmen, was die Fressdauer verlängert und das natürliche Weideverhalten imitiert, für das das Verdauungssystem des Pferdes ausgelegt ist. Dies fördert intensiveres Kauen und eine erhöhte Speichelproduktion.

Der vermehrt gebildete Speichel wirkt als natürlicher Schutz der Magenschleimhaut, indem er die Wirkung der im Magen vorkommenden Säuren puffert und so das Risiko von Magengeschwüren reduzieren kann. Darüber hinaus ermöglicht der Forager dem Pferd die Futteraufnahme mit gesenktem Kopf – eine Haltung, die dem natürlichen Fressverhalten des Pferdes entspricht.

Sicherheit

Die Eignung für einen sicheren Einsatz im Stall war für Dr. Clayton ein zentrales Kriterium. „Mir gefällt, dass der Forager robust ist und aus pferdesicheren Materialien besteht“, erklärt sie.

Da sie weiß, dass ihr Pferd ein ausgesprochen schneller Fresser ist, entschied sie sich von Beginn an für das Fressgitter Standard und nicht für die Variante Easy, aus der Pferde das Futter leichter aufnehmen können. Über ihren Lusitano Donzi MC sagt sie: „Mein Pferd ist bereits sehr geübt darin, Futter aus Langsamfutternetzen, Heubällen und Leckerlibällen zu entnehmen. Er lernte schnell, auch aus dem Forager zu fressen.“

Dr. Clayton stellte fest, dass der Forager die Futteraufnahme ihres Pferdes eindeutig verlangsamte. Eine genaue zeitliche Einordnung war jedoch nicht möglich, da sie ihn aktuell für die nächtliche Heufütterung nutzt. Im Winter zieht sie mit ihrem Pferd von Michigan nach Florida, wo Donzi nur eingeschränkt Zugang zu Weideflächen haben wird. Dort soll der Forager auch tagsüber eingesetzt werden. Dr. Clayton ist überzeugt, dass der Forager dazu beitragen wird, die bewusst eher knappen Rationen, die zur Gewichtskontrolle notwendig sind, über einen längeren Zeitraum zu verteilen.

Der Forager kann entweder an der Boxenwand befestigt oder durch das Befüllen des Sockels mit Sand beschwert werden. Dr. Clayton ging zunächst davon aus, dass ihr Pferd versuchen könnte, den Forager als Ansatzpunkt zum Koppen zu nutzen, und verzichtete daher bewusst auf eine Beschwerung. „Nachdem er ihn in den ersten beiden Nächten in die Mitte der Box geschoben hatte, gab er den Versuch auf, darauf zu koppen“, berichtet sie.


Natürliche Kopf- und Halshaltung

Ein wesentlicher Vorteil des Haygain Foragers ist die Möglichkeit für das Pferd, mit gesenktem Kopf zu fressen. „Der Forager fördert eindeutig eine korrekte Kopf- und Halshaltung“, betont Dr. Clayton.

Eine im März dieses Jahres veröffentlichte Studie untersuchte Unterschiede in der Hals- und Rückenform von Pferden, die entweder vom Boden oder aus Heunetzen fraßen, die oberhalb oder unterhalb des Widerrists aufgehängt waren. Das Fressen vom Boden diente dabei als Kontrollposition und zeigte die geringsten Auswirkungen auf die Hals- und Rückenform.

Zwar erkannte die Studie an, dass Heunetze die Futteraufnahme verlangsamen können, wies jedoch zugleich auf „potenziell negative Auswirkungen auf die Hals- und Rückenhaltung“ hin, die sich wiederum nachteilig auf das Wohlbefinden der Pferde auswirken können. Da Kopf und Hals etwa zehn Prozent des Körpergewichts eines Pferdes ausmachen und weit vom Körperschwerpunkt entfernt liegen, sind deren Haltung und das Zusammenspiel mit dem Rücken von zentraler Bedeutung für die Gesamtstatik und das Wohlbefinden.

In der Dressurausbildung wird besonderer Wert auf eine elastische, gerundete Oberlinie gelegt. Einige Prüfungen beinhalten gezielt einen sogenannten Dehnungszirkel, bei dem das Pferd aufgefordert wird, Hals und Nase zu senken, um die Rückenmuskulatur zu dehnen und die Losgelassenheit zu fördern. Es liegt nahe, dass zusätzliche Zeit in dieser natürlichen Dehnungsposition positive Effekte hat, während längere Phasen in einer unnatürlich erhöhten Kopfhaltung gegenteilig wirken können. Die Studie kam zudem zu dem Schluss, dass Umwelt-, Haltungs- und Managementbedingungen die Körperhaltung eines Pferdes teilweise stärker beeinflussen als das Alter.

Die an der Fakultät für Veterinärwissenschaften der Universität Turin durchgeführte Studie mit dem Titel Untersuchung der Formveränderungen des Rückens, des Halses und des Unterkieferwinkels von Pferden in Abhängigkeit von spezifischen Fütterungspositionen unter Verwendung geometrischer Morphometrien wurde in der Fachzeitschrift Animals veröffentlicht. Ein weiteres Ergebnis der Untersuchung war, dass der Unterkieferwinkel des Pferdes beim Fressen vom Boden am weitesten und physiologisch günstigsten ist.


Praktische Vorteile im Stallalltag

Durch das „Einschließen“ des Heus im Forager werden Futterverluste sowie Verunreinigungen durch Einstreu, Mist oder Urin deutlich reduziert. Aus diesem Grund geht Dr. Clayton auch davon aus, dass der Forager helfen kann, die unbeabsichtigte Aufnahme von Sand zu verringern, insbesondere bei Pferden, die in Sandpaddocks gehalten werden.

Nach mehreren Wochen im Einsatz in Donzis Stall in Michigan zieht Dr. Clayton ein positives Fazit: „Ich habe bisher keine negativen Erfahrungen gemacht. Anfangs war das Befüllen etwas ungewohnt.“ Das Fressgitter wird durch einen außenliegenden Metallring fixiert, der verhindert, dass Pferde das Gitter anheben oder verformen können. Diese Konstruktion erfordert zunächst etwas Übung. „Der Stallbesitzer, der den Forager jeden Abend befüllt, sagt, dass es problemlos funktioniert, sobald man den Dreh raus hat“, ergänzt sie.

Der Forager wird als unkomplizierte Lösung für eine verlangsamte Fütterung beworben – und Dr. Claytons abschließende Bewertung fällt ebenso klar aus:
„Ich benutze den Forager sehr gerne.“

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Von Kim Miller | Pferdesport-Autorin

7  September 2021

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