WARUM NICHT?

Selbstgebaute Heubedampfer mögen auf den ersten Blick wie eine kostengünstige Lösung erscheinen – bringen jedoch erhebliche Nachteile in Bezug auf Sicherheit, Hygiene und Wirksamkeit mit sich.

Keine Temperaturkontrolle – Ohne eine kontrollierte Hitzeeinwirkung erreicht das Heu häufig nicht die erforderliche Temperatur, um Schimmel, Bakterien und Hausstaubmilben wirksam zu reduzieren. Stattdessen kann ein warmes, feuchtes Milieu entstehen, das das Wachstum von Bakterien und Schimmel sogar begünstigt.

Ungleichmäßige Ergebnisse – Eine ungleichmäßige Dampfverteilung führt dazu, dass Teile des Heus unbehandelt bleiben und der gewünschte Effekt ausbleibt.

Sicherheitsrisiken – Selbstgebaute Systeme mit Dampfkesseln, Tapetenablösern oder improvisierten Dampferzeugern können überhitzen oder gefährlichen Druck aufbauen und dadurch ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen.

Keine wissenschaftlich nachgewiesene Hygiene – DIY-Systeme wurden nicht wissenschaftlich geprüft und können daher nicht nachweislich lungengängige Reizstoffe im Heu reduzieren.

HEUBEDAMPFEN FÜR MAXIMALE HYGIENE

  • Haygain Heubedampfer

    sind die einzige wissenschaftlich nachgewiesene Methode, lungengängige Partikel im Heu deutlich zu reduzieren, ohne dabei wichtige Nährstoffe zu beeinträchtigen.

  • Hält die erforderliche Temperatur von ca. 100 °C

    aufrecht – lange genug, um Schimmel sowie schädliche Bakterien durch das Bedampfen in einer doppelwandig isolierten Heukiste wirksam abzutöten.

  • Das patentierte Spike-Manifold-System

    verteilt den heißen Dampf gleichmäßig durch das gesamte Heu in der Heukiste und sorgt so für eine zuverlässige und gleichmäßige Bedampfung.

EMPFOHLEN VON EINER FÜHRENDEN TIERÄRZTIN

Auf die Frage nach selbstgebauten Heubedampfern auf der Website der American Association of Equine Practitioners antwortete sie:

„Keine Option. Die erforderliche Temperatur von 100 °C, um Bakterien und Pilze abzutöten, wird nicht erreicht. Das Bedampfen bei niedrigeren Temperaturen schafft stattdessen ideale Bedingungen für das Wachstum von Keimen. Genau das geschah bei einem Dressurpferd, das aufgrund von Husten während der Arbeit vorgestellt wurde. Mithilfe eines Endoskops wurde eine Verengung der oberen Atemwege festgestellt. Der Besitzer wollte seinem Pferd helfen und hatte deshalb einen eigenen Heubedampfer gebaut. Dadurch wurde jedoch kontaminiertes Heu in einer Umgebung behandelt, die wie ein Inkubator wirkte. Das führte zu einem starken Pilzwachstum, wobei Pilzgifte (Mykotoxine) entstanden, die das Muskelgewebe schädigten und letztlich die Verengung verursachten.“

DR. EMMANUELLE VAN ERCK WESTERGREN